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Thema: Verstand und Wissen (Gelesen 1142 mal)
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Jylliana
Forenkenner
 
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subjektive Formulierung
Beiträge: 2079
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Mal aus eigenem Interesse eine kleine Umfrage. Ja, hier gibt es keine Umfrageoption, da mich die Ja/Nein antworten wenig interessieren.
Folgende Ausgangssituation:
Ich habe mir die letzten drei Tage mehr "Wissen" reingepresst (für die BWL-Nebenfach Klausur) als ich je gelernt habe während des Semesters für das Hauptfach Mathematik. Das heißt nicht, dass ich nichts getan habe. Meine Hauptaufgaben während des Semesters sind eben das Verstehen, der "Ausbau" des Verstandes und das Üben von Aufgaben, eben die Beweisfindung. Das nimmt sogar mehr Zeit in Anspruch, als etwas "stupide" auswendig zu lernen. Am Ende des Semesters stehe ich nun trotzdem da und habe rein aus dem praktischen Wissensbereich kaum etwas mitgenommen.
Nun stellt sich mir die Frage: Was ist wichtiger? Logische Denkkraft, oder praktisches Wissen? Ja, Wissen ist Macht, aber wozu etwas wissen, wenn man damit im schlimmsten Fall nicht umgehen kann?
Würde da gerne mal eure Meinung zu hören.
(Kleine Frage am Rande an die Studenten hier: Würdet ihr jemals ein Doppelstudium in Erwägung ziehen? Die Überlegung schwirrt quasi schon seit Anfang des Studiums in meinem Hirn rum und ich sollte mich diese Semesterferien dann endlich mal entscheiden, sonst wird's zeitlich etwas knapp. Komme jetzt ins dritte Semester. Beim Fach wäre ich mir auch nicht so sicher, aber es sollte auf jeden Fall ein Fach sein, dass um einiges Realitätsnäher ist als Mathematik - praktisches Wissen quasi \o/) |
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Seraphia
Hartz IV-Neo
    
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Killerkirby!
Beiträge: 6602
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ich würd ma sagen beides is wichtig und sollte sich in etwa die Wiege halten, praktisches wissen ist auch super, aber was bringt des wenn mal was passiert was nich vorhergesehn war und einem dann die logische denkkraft zum improvisiern fehlt?
ähnlich andersrum |
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caschta
xenophob
       
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Beiträge: 20507
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logische denkkraft ist per se wichtiger, denn ohne sie ist alles andere gehemmt
natürlich brauch man auch allgemeines wissen...wie sera sagte, waage halten. ich bin nicht gut im "wissen" (bei sachen die mich net interessieren) deswegen hätte ich normales abi wahrscheinlich nie gut geschafft...
mal schauen was die zukunft mir sagt
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Anta
Rule Britannia
    
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Beiträge: 6529
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| nimm vwl als 2. hauptfach WENN du ein doppelstudium in erwägung ziehst. würde meines erachtens gut reinpassen, zumal die makroökonomie einiges mit mathe zu tun hat. ( hatte es damals in der ausbildung im "kleinen") ist schon recht interessant. |
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Insch
jihad joe
     
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SenTheR
Beste wo gibt
       
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Truss
Cholerischer Clown
      
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Irgendwie schafft es Jylliana immer ihre Threads hier so zu gestalten, dass sie sterbenslangweilig rüberkommen und ich null bock hab mich mit der Frage auseinander zu setzen obwohl das Thema vielleicht interessant wäre 
Könnte daran liegen, dass es immer irgendwas mit ihrem Studium zu tun hat, was mich so brennend interessiert wie Cashtas Fingernägel. Stell doch das nächste mal die Frage einfach kurz und präzise. |
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« Letzte Änderung: Juli 27, 2010, 20:31:50 von Truss »
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Jylliana
Forenkenner
 
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subjektive Formulierung
Beiträge: 2079
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ich kann doch nichts dafür, dass ich ein langweiliges Leben habe  |
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Exonvaldez
Druide im Ruhestand
  
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Exonvaldez
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Exonvaldez
Druide im Ruhestand
  
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Exonvaldez
Beiträge: 3594
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so, geguckt.
wirtschaftsmathe.
hmm keine Ahnung, was man damit macht.
dein sog "praxiswissen" brauchst du doch eh nur wenn du in deinem späteren Beruf 2562562456 mal "Schema F" anwenden willst.
da das aber langweilig ist sind angeeignete "Fähigkeiten" sicherlich wichtiger als Wissen .
Ist meine Meinung
#edit: Stichwort "Problemlösung" |
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Jylliana
Forenkenner
 
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subjektive Formulierung
Beiträge: 2079
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haha ich glaub ich studier informatik kann ich mir wenigstens den mathescheiß überwiegend anrechnen lassen \o/ |
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prodigy
Administrator
       
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Beiträge: 4834
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| Genau Myri, du schreibst dir dann ein Programm, welches für dich alle deine Probleme löst! |
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olio
Gelegenheitsposter
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ich würde logische denkkraft als wichtiger für technische berufe einordnen, denn praktisches wissen kriegt jeder wenn er will nach einiger zeit. die logische denkkraft hingegen wird einem quasi in die wiege gelegt bzw. prägt sich in der kindheit ein.
allerdings ist beides enorm wichtig. ein gutes beispiel hierfür ist berti vogts. ihr wisst sicher, warum der den spitznamen "terrier" bekommen hat. der war eigentlich nie ein "brillianter" "begabter fußballer".. aber er hat richtig hart trainiert und wurde dann trotzdem fußballer auf sehr hohem niveau.
im prinzip kann man das auf viele bereiche des lebens projezieren. wer viel arbeitet, erreicht auch ohne sonderlich große denkkraft sein ziel. später vielleicht, als der begabte, aber es ist machbar.
und ebenso gibt es bereiche des lebens, wo pures praxiswissen (das ist ein doofer begriff, eigentlich würde allgemeinbildung hier besser passen) eben mehr zählt. als diplomat kannst du noch so einfühlsam sein, aber wenn du auf empfängen und ähnlichen anlässen nicht über die neuesten anzugjacken oder rotweine reden kannst, haste auch verloren.
oder ein persönliches beispiel. ich bin eher sprachlich begabt (z.b. graecum an der schule ohne großartig lernen gepackt und in englisch immer die 15 punkte im sack gehabt) und naturwissenschaftlich relativ einseitig (kann chemie ziemlichst gut, dafür mathe nicht so sehr, lustigerweise läuft physikalische chemie, was viel mathe ist, aber einwandfrei) und studiere dementsprechend auch das falsche. mathe kann ich noch so viel lernen wie ich will, irgendwie komm ich über ein bestimmtes niveau nicht hinaus und das ist meistens knapp an der grenze zum bestehen, oder knapp drüber (zum glück).
was ist nun aber logisches denken? klar, probleme der mathematik sind quasi die quitessenz des logischen denkens. aber dennoch würde ich sagen, dass sprachgebrauch ebenso komplex ist und letzteres einen eher befähigt sich stumpfes praxiswissen anzueignen (fähigkeit worte besser zu verarbeiten, schnelleres einprägen (evtl. konditioniertes lernen durch karteikarten) und eine generell andere arbeitstechnik.
im prinzip hält es sich also die waage. hätte ich auch in einem satz schreben können. mist.
egal, thema doppelstudium. hab ich wenig meinung darüber. wenn es zeitlich machbar ist, warum nicht? allerdings würde ich bei mir, was aber ein schlechtes beispiel ist, weil ich im moment einfach überbelastet bin, kein potenzial sehen. theorethisch ist es ja auch die "schönste" zeit des lebens (man zieht aus, kann lernen worauf man lust hat, etc) und da noch mehr lernen... naja. 
ich würds nicht machen, aber das ist auch subjektive meinung. |
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caschta
xenophob
       
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Beiträge: 20507
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ich bin gut in sprachen und in mathe
hab ich nun was gewonnen? |
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